Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wird weltweite Folgen für die Offshore-Industrie haben. Davon geht BP-Vizepräsident Robert Dudley in Boston aus. „Ohne Zweifel wird dieses Ereignis die Offshore-Industrie auf der ganzen Welt verändern“, erklärte der für das Geschäft in Asien sowie Nord- und Südamerika zuständige Dudley.

Auf das britische Unternehmen sollen Kosten in Milliardenhöhe zukommen. Auch Tony Haward, Chef des BP-Konzerns, der die am 22. April versunkene Ölplattform geleast hatte, erklärte, dass die Zukunft der Ölbohrungen in Küstennähe davon anhänge, wie der Konzern die Ölpest im Golf von Mexiko bewältige.

Bei der Explosion und beim Untergang der Ölplattform starben elf Menschen. Fest steht außerdem, dass für die Natur die Folgen beträchtlich sind und sein werden - der Ölteppich erreichte die USA. Der Fischfang wurde mittlerweile verboten.