Um mindestens drei Jahre auf 2017 wird die Inbetriebnahme des kroatischen LNG-Terminals Adria verschoben, für den insgesamt etwa 1 Milliarde Euro investiert werden müssten. Als Grund nennen die Anteilseigner E.on Ruhrgas und OMV die große Unsicherheit über die Nachfrageentwicklung in den nächsten Jahren. OMV verweist auf ein Überangebot an Erdgas in Europa.

Die endgültige Investitionsentscheidung soll daher frühestens 2013 fallen. In der Zwischenzeit haben die kroatischen Energieunternehmen Hep und Plinacro das Konsortium LNG Hrvatska gegründet, um sich an dem Projekt Adria LNG zu beteiligen. Die Beteiligung der Kroaten wird von den Anteilseignern als eine der Bedingungen für den Terminalbau gesehen.