Fehlersuche mit Erweiterter Realität

Sensordaten in Echtzeit in ein Kamerabild der Anlage eingespielt. So soll eine effizientere Fehlerdiagnose vor Ort möglich werden (Foto: Matthias Berning, KIT)

Drahtlose Sensoren in einer Maschine können dazu beitragen, schadhafte Teile frühzeitig zu erkennen. Sie messen und übermitteln Daten, aus denen Wartungstechniker Rückschlüsse darauf ziehen, ob Zahnräder abgeschliffen sind, Kugellager Unebenheiten aufweisen oder ob das Rohr einer Pumpe verstopft ist. Matthias Berning vom Institut für Telematik des Karlsruher Instituts für Technologie hat eine neue Software entwickelt, mit der drahtlos übermittelte Informationen zum Zustand einer Maschine räumlich zugeordnet werden können. Der Diplom-Elektrotechniker mit dem Schwerpunkt Informationstechnik nutzt die Möglichkeit der Erweiterten Realität: Die von Fachleuten Augmented Reality (AR) genannte informationstechnologische Anwendung ergänzt Bilder der realen Welt durch computergestützte Information. So sollen Sensorwerte, etwa zur Schwingungsfrequenz, Beschleunigung oder Temperatur eines Bauteils, in Echtzeit in das aktuelle Kamerabild einer realen Maschine eingespielt werden.