11.09.2016

Durit Hartmetall GmbH

Investieren, um zu sparen. Verschleißschutz rechnet sich.

Die Kosten sind immens. Jährlich müssen die Volkswirtschaften weltweit die Folgen von  Verschleiß, Korrosion und mechanischer Belastung in Höhe von zwei bis fünf Prozent des Brutto-Inlands-Produkts tragen. Allein für Deutschland liegt der Verlust in einem hohen zweistelligen Milliardenbereich.

In vielen Branchen führt deshalb an aktivem Verschleißschutz kein Weg mehr vorbei. Denn durch den Einsatz neuer Forschungsergebnisse und innovativer Technik lässt sich eine Menge Geld einsparen. Angefangen beim Verbrauch von Material und Energie über die Produktionskosten bis hin zu den Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung.

Dabei gilt angesichts des globalen Wettbewerbs auch in der deutschen Industrie die olympische Maxime: Schneller, höher, weiter. Allerdings: Verschärfte Prozessbedingungen oder die Forderung nach steigenden Stückzahlen sind Ursache  dafür, dass die Abnutzung von Maschinen und Komponenten überproportional fortschreitet. Verstärkt wird diese Entwicklung von Fall zu Fall durch die Verwendung besonders abrasiver Stoffe.

Hartmetall in HighTech-Qualität

Um maximale Effizienz, raschere Durchlaufzeiten und möglichst lange Standzeiten zu erzielen, müssen Fertigungssysteme und Anlagen optimiert und auf den aktuellen Stand des Fortschritts gebracht werden. Gleichzeitig ist es erforderlich, die Belastbarkeit im Dauereinsatz um ein Vielfaches zu erhöhen. Hier können Hartmetalle erfolgreich punkten. Die Sinterwerkstoffe aus Wolframcarbid in Verbindung mit einem passenden, auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmten Bindemittel besitzen Vorteile, die vor allem in der Hochleistungs-Produktion geschätzt werden. Dazu gehören eine enorme Verschleiß- und Druckfestigkeit, eine beispielhafte Widerstandskraft gegen Abrieb, elektrische Leitfähigkeit, eine geringe Bruchanfälligkeit sowie chemische und thermische Beständigkeit. Das bedeutet: Hartmetall hält deutlich länger – selbst unter den extremen Bedingungen in einem rauen Umfeld.

Dazu liefert die DURIT Hartmetall GmbH ein Praxisbeispiel aus der Petrochemie: Beim Abscheiden der Feststoffe aus Quenchöl ist die Bauteilbelastung im unteren Teil eines Hydrozyklon-Separators wegen der hohen Strömungsgeschwindigkeiten extrem hoch. Deshalb wurde dieser Bereich durch einen Hartmetalleinsatz der hoch abriebfesten Sorte GD10 verschleißgeschützt. Darüber hinaus entschieden sich die Experten, das Abscheideventil des Separators ebenfalls mit dieser außerordentlich harten und damit gerade im Dichtbereich formstabilen Hartmetallqualität zu bestücken. Die Mehrkosten, die durch die Verwendung des Hartmetalls entstanden waren, amortisierten sich innerhalb weniger Monate durch bemerkenswert höhere Standzeiten des Hydrozyklons.

Eine Palette mit profitablen Möglichkeiten

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit Hartmetallen im Produktionsablauf gehen immer mehr Anwender in nahezu allen Industriebereichen dazu über, verschleißgefährdete Werkzeuge und Elemente durch robuste Hartmetallteile zu ersetzen.

Mit solch einem Komplettaustausch sind die Investitionsmöglichkeiten in einen nachhaltigen Verschleißschutz aber noch nicht ausgeschöpft. Das Wuppertaler Unternehmen DURIT zeigt, dass sich auch noch auf andere Weise eine wirksame Abwehr gegen schädliche äußere Einflüsse während der industriellen Fertigung aufbauen lässt. Und zwar in einem durchaus wirtschaftlichen Preis-Leistungs-Verhältnis.

So bietet DURIT nicht nur Konstruktionsbauteile und Präzisionswerkzeuge aus maßgeschneiderten Hartmetallvarianten an, sondern entwickelt auch Beschichtungen für Komponenten aus anderen, oft minderen Werkstoffen. Das Ergebnis überrascht. Denn die hochwertigen Verschleißschutz-Schichten verbessern die Eigenschaften des Grundmaterials signifikant. Diese Optimierung macht das betreffende Bauteil insgesamt stabiler und langlebiger.

Um beim Einsatz von Hartmetall stets eine bestmögliche Lösung zu finden, setzt das Unternehmen aus dem Bergischen Land konsequent auf Vielfalt. Mit einer Palette von rund 60 verschiedenen Hartmetallsorten aus eigener Entwicklung verfügen die Wuppertaler über eine breite Basis für eine kundenspezifische Materialzusammenstellung.

Eine weitere interessante Alternative besteht darin, Hartmetallkomponenten mit beschichteten Werkstücken aus Stahl, Aluminium oder Hartguss sowie geeigneten Kunststoffen zu einem leistungsstarken Verschleißschutz zu kombinieren. Das funktioniert problemlos einfach. Denn Hartmetall haftet in jedem Fall fest und sicher auf dem Substrat – sei es durch Kleben, Löten, Schrumpfen und Gießen oder durch eine mechanische, kraftschlüssige Befestigung. Welche Art der Befestigung die beste ist, hängt natürlich wesentlich von dem Einsatzgebiet des Werkstücks ab. Fest steht: Da nur die besonders beanspruchten Bauteilflächen aus reinem Hartmetall hergestellt werden,  sinken langfristig die Kosten in der Instandhaltung.

Schließlich ist es immer auch eine Überlegung wert, gebrauchte und abgenutzte Komponenten zu reparieren. Entsprechende verschleißfeste Beschichtungen machen die Bauteile schnell wieder fit für den Langzeiteinsatz. Die Aufarbeitung lohnt sich dann, wenn die Instandsetzungskosten deutlich unter dem Preis liegen, der für die Anschaffung neuer Ersatzteil gezahlt werden muss.

Die Gesamtkosten im Blick

Eines ist jedoch klar: Vor der Investition in einen wirksamen Verschleißschutz sollten Anwender die Gesamtkosten betrachten. Daraus ergeben sich einige wichtige Fragen. Bei welcher Prozess-Stufe muss unbedingt ein besonders robuster Werkstoff zum Einsatz kommen? Wo sind andere Materialien besser als Hartmetall geeignet, um die Widerstandsfähigkeit von Komponenten oder Bauteilelementen zu steigern? Und wann ist das Beschichten der Teile die beste Wahl?

Ohne eine genaue Analyse der individuellen Produktionsumstände vor Ort lassen sich diese Grundsatzfragen nicht zufriedenstellend beantworten. Ein Kriterium, die eine oder andere Investitionsentscheidung zu treffen, wird dabei immer ein wirtschaftlich akzeptables Verhältnis von Materialaufwand zu Materialkosten und Lebensdauer sein. Vor diesem Hintergrund spielt die Wahl des Werkstoffs eine bedeutende Rolle.

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