Kehrtwende bei der South Stream. Nachdem Bulgarien zwischenzeitlich Bedenken hinsichtlich des Gaspipeline-Projektes geäußert hatte, weil es die eigene Abhängigkeit von Russland im Zuge des Gaskonfliktes zwischen Russland und der Ukraine zu spüren bekam, will das osteuropäische Land nun doch als Partner einsteigen.

Auch galt Bulgarien zuletzt eher als Befürworter der EU-unterstützten Nabucco-Pipeline. Möglicher Hintergrund der Kehrtwende: Russland hatte Verhandlungen mit Rumänien zu South Stream angekündigt. Die Inbetriebnahme könnte nun 2015 sein.