Maria-Feld: Betriebsplan eingereicht

Weiterer Meilenstein für Wintershall in Norwegen: Der deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent und seine Partner haben den Entwicklungs- und Betriebsplan (PDO) für das in der Norwegischen See gelegene Feld Maria beim norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie eingereicht, wie aus einer entsprechenden Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht. Damit lege Wintershall erstmals als Betriebsführer einen solchen Entwicklungs- und Betriebsplan für eine Feldesentwicklung in Norwegen vor, heißt es. Martin Bachmann, Vorstandsmitglied von Wintershall, übergab das Dokument an den norwegischen Minister Tord Lien. Die für das Feld Maria vorgesehene Entwicklungslösung besteht aus zwei Installationen auf dem Meeresboden („Templates“), die über eine Unterwasseranbindung an die in der Umgebung bereits vorhandenen Plattformen angeschlossen sind.
Die Investitionen in die Entwicklung des Feldes Maria belaufen sich auf rund 15,3 Milliarden NOK (100 %), inklusive der in der Entwicklungsphase geplanten Bohrungen, meldet Wintershall. Die aus dem Feld gewinnbaren Reserven werden auf etwa 180 Millionen Barrel Öläquivalent (boe) geschätzt, das meiste davon ist Erdöl. Der Produktionsbeginn von Maria ist für Ende 2018 vorgesehen. Rund 23 Jahre lang könnte Maria dann produzieren – so die Schätzung.