08.09.2010

ITAG Valves & Oilfield Products GmbH

Neue Fertigungshalle - Mehr Kapazität

"Glück auf“ - mit diesen Worten fasste ITAG Personalleiter Detlev Doering beim jüngsten Kundentag das zusammen, was für das Celler Unternehmen wichtig ist: Dass die neue Fertigungshalle zum Firmen-Erfolg beitragen wird. 72 Meter ist die Produktionshalle lang, 25 Meter breit und 13,6 Meter hoch. Dies ergibt eine Nutzf1äche von 1750 Quadratmetern. 6,5 Millionen Euro kostete der Bau. "Zum Investitionsvolumen gehörten neben der Halle auch die neuen Maschinen, nämlich eine Karusselldrehmaschine und ein Bohrfräszentrum", so Doering.
Hausherr der Halle ist lan Parsons, Geschäftsführer der ITAG Valves & Oilfield Products GmbH "IVOP). 120 Mitarbeiter gehören zu diesem Unternehmen, das sich auf die Herstellung und Weiterentwicklung von Ölfeldausrüstungen wie beispielsweise Kugelhähne oder Wellheads spezialisiert hat. Im vergangenen Jahr gab es dort einen Umsatz von 28 Millionen Euro.
ITAG hat in Celle nicht nur mit der neuen Halle aufgerüstet, auch die Umrüstung der Späne Entsorgung bei der ITAG L&R zählt dazu. Dieses Arbeits- Sicherheits- und Umweltschutzprojekt, bei dem die Fertigungsmaschinen generalüberholt wurden, kostete 1,2 Millionen Euro. Der Aufbau einer neuen Schweißabteilung fügt sich in die Reihe der Großprojekte des Unternehmens an.
Hermann von Rautenkranz legte 1912 den Grundstein für die Firma am aktuellen Standort. "Die ITAG war geboren, steht noch heute auf gesunden Beinen und präsentiert sich als Kontraktor für die deutsche und internationale Erdöl- und Erdgasindustrie, als Zulieferindustrie mit ihren beiden Maschinenfabriken sowie als kleine Fördergesellschaft", so Doering. Insgesamt ist im Geschäftsjahr
2008 ein Umsatz von 120 Millionen Euro erzielt worden. "Ein Rekordjahr", kommentiert Doering. "Für das aktuelle Geschäftsjahr erwarten wir eine n Umsatz von circa 110 Millionen Euro", fügt er hinzu. Mit Investitionen wird es in Zukunft auch weitergehen, denn die Erweiterung des Bohranlagenparks bei der ITAG Tiefbohr GmbH ist geplant. "Der Betrag wird sich in einer Größenordnung von 22 bis 25 Millionen Euro bewegen", schätzt Doering.