Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im Februar 2010 um real 26 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit. Das Inlandsgeschäft stieg um 16 Prozent. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Plus von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau.

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Dezember 2009 bis Februar 2010 ergibt sich insgesamt ein Plus von zehn Prozent im Vorjahresvergleich, bei den Inlandsaufträgen ein Minus von drei Prozent und bei den Auslandsaufträgen ein Plus von 17 Prozent.

„Nach einem wenig erfreulichen Januar knüpften die Bestellungen deutscher Maschinenbauerzeugnisse im Februar wieder an der Aufwärtsbewegung der Vormonate an. Vor allem aus dem Ausland kamen positivere Impulse. Auch die Inlandsbestellungen wuchsen kräftiger, ihre Entwicklung verdient aber nach wie vor das Prädikat ‚uneinheitlich‘.

Zudem darf nicht vergessen werden, dass das Bestellniveau insgesamt nach wie vor deutlich unter dem der Vorjahre liegt. Die Auftragsbestände stiegen branchenweit im Vergleich zum Oktober letzten Jahres leicht von 4,6 auf jetzt 4,9 Monate an“, kommentierte VDMA Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis.