Die Kristallin-Gesteine des Erzgebirges sollen mit moderner 3D-Seismik bis in fünf Kilometer Tiefe durchleuchtet werden. Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) hat dafür erhebliche Forschungsmittel vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) erworben, meldet das LIAG.

Ziel sei es, zu erkunden, ob und wie die tiefe Erdwärme aus Kristallin-Gesteinen gewonnen werden kann. Die 3D-seismischen Messungen sollen ein Abbild des Untergrunds liefern, um geeignete Ansatzpunkte für eine Tiefenbohrung zur Geothermie-Gewinnung zu liefern.

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