Turkmenistan nimmt ab Jahresende zwei neue Erdgaspipelines nach China und in den Iran in Betrieb. Die neuen Pipelines verfügen über eine Länge von 7.000 Kilometern nach China und 30 Kilometern in den Iran.

Hintergrund ist, dass die zentralasiatische Republik beim Gasexport nicht mehr vor allem auf Russland angewiesen sein will – bisher war der russische Energiekonzern Gazprom Hauptabnehmer des turkmenischen Gases. Turkmenistan kündigte an, auch über genügend Gasreserven für die Nabucco-Pipeline zu verfügen.