Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im November 2009 um real zwölf Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Frankfurt mit.

Das Inlandsgeschäft sank um acht Prozent. Bei der Auslandsnachfrage gab es ein Minus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahresniveau. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich September bis November 2009 ergibt sich insgesamt ein Minus von 25 Prozent im Vorjahresvergleich, bei den Inlands-und Auslandsaufträgen ebenfalls je ein Minus von 25 Prozent. „Mit dem Auftragseingang vom November bestätigt sich abermals unsere Einschätzung, dass der heftige Rückgang der Maschinenbestellungen zu einem Ende gekommen ist.

Mehrere Fachzweige konnten im November im Vorjahresvergleich sogar Plusraten verbuchen. Im Durchschnitt des Maschinenbaus ist das Ergebnis nur noch knapp zweistellig im Minus. Auch wenn diese Entwicklung dem Basiseffekt eines schon sehr schwachen November 2008 geschuldet ist, so nährt sie doch die Hoffnung, dass sich nach 13 Monaten tiefen Falls jetzt endlich eine wenn auch zaghafte Besserung einstellt.

Bis sich diese flächendeckend im Umsatz niederschlägt, ist wegen der technisch bedingten Durchlaufzeiten aber noch Geduld gefragt“, kommentierte VDMA Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis.