Von der Bratpfanne zum Global Player

Mit 30 Mitarbeitern startete Atomac 1964 in Ahaus. Heute zählt das Unternehmen 170 Beschäftigte (Quelle: Büttner PR)

Die Atomac KG feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Firmenjubiläum. Im westfälischen Ahaus startete die Produktion 1964 mit 30 Mitarbeitern.
Es war die Zeit, in der ein Kunststoff mit dem Namen Polytetrafluorethylen in deutschen Küchen für Aufsehen sorgte, besser bekannt unter dem Handelsnamen „Teflon“ eines US-amerikanischen Konzerns. Auch in Ahaus seien damals Pfannen und Töpfe mit diesem Kunststoff beschichtet worden, erinnert sich die Atomac KG.
Seit Beginn der 90er Jahre habe man sich dort auf die Herstellung leistungsstarker mit Teflon PFA ausgekleideter Absperrarmaturen sowie ausgekleideter Ventile aller Art konzentriert, heißt es. Diese Armaturen seien in verfahrenstechnischen Anlagen der chemischen, petrochemischen und pharmazeutischen Industrien im Einsatz, erklärt das Unternehmen. Praktische Anwendung finden diese in Rohrleitungen als Absperr- oder Regelarmatur.
Im Jahre 1982 wurde aus der Atomac KG die Posi Seal International GmbH, aufgrund verschiedener Akquisitionen und Fusionen firmiert das Ahauser Unternehmen seit 1997 als Flowserve Ahaus GmbH. Hier fertigen heute 170 Mitarbeiter Industriearmaturen. Dabei werde der Exportanteil von 85 Prozent in mehr als 70 Ländern erzielt, heißt es.