GF und Parker kombinieren Ventil- und Schlauchtechnik für Flüssigkühlung
GF und Parker kombinieren Ventil- und Schlauchtechnik für Flüssigkühlung
GF und Parker Hannifin kombinieren das Quick Connect Valve 700 mit dem E-Z Form-Schlauch zu einer anschlussfertigen Lösung für die Flüssigkühlung von Rechenzentren. (Bildquelle: Georg Fischer AG)
GF und Parker Hannifin haben eine vormontierte Ventil- und Kupplungslösung für Direct Liquid Cooling (DLC) in Rechenzentren entwickelt. Im Mittelpunkt steht das GF Quick Connect Valve 700, das mit dem E-Z Form-Schlauch von Parker zu einer anschlussfertigen Einheit kombiniert wird.
Ventiltechnik für sichere Verbindungen
Das Quick Connect Valve 700 verfügt über ein Dual-Ball-Valve-Design und einen patentierten Verriegelungsmechanismus. Dieser ermöglicht das Trennen der Verbindung nur bei vollständig geschlossenem Ventil. Damit soll verhindert werden, dass während Betrieb oder Wartung unbeabsichtigt Kühlflüssigkeit austritt.
Die Ventilkonstruktion aus PVDF ist nach Angaben von GF bis zu 50 Prozent leichter als vergleichbare metallische Lösungen. Das Full-Bore-Design optimiert gleichzeitig die Strömung und kann den Druckverlust um bis zu 25 Prozent reduzieren. Die glatte PVDF-Oberfläche soll zudem Partikelablagerungen minimieren und den erforderlichen Spülaufwand verringern.
Vormontierte Plug-and-play-Lösung
Über eine Crimpverbindung wird das Ventil mit dem Parker E-Z Form-Schlauch verbunden. Dieser ermöglicht enge Biegeradien, ohne den Durchfluss einzuschränken oder abzuknicken. Ventil, Kupplung, Fitting und Schlauch werden als aufeinander abgestimmtes System spezifiziert und validiert.
Die werkseitige Montage soll darüber hinaus Schnittstellen- und Toleranzrisiken reduzieren. Kontrollierte Crimpparameter sowie vorab gereinigte, abgedichtete und geprüfte Schlauchbaugruppen unterstützen eine reproduzierbare Qualität.
Die gemeinsame Lösung richtet sich insbesondere an Direct-Liquid-Cooling-Systeme für leistungsfähige Rechenzentren. Mit steigenden Leistungsdichten durch KI-Anwendungen wachsen dort auch die Anforderungen an zuverlässige Ventile und Verbindungen im Kühlkreislauf.