Mit einem hochautomatisierten Servicezentrum in Baden-Württemberg erweitert Trelleborg Sealing Solutions seine europäischen Logistik- und Servicekapazitäten. Der Standort soll neben effizienteren Abläufen auch nachhaltige Materialentwicklungen vorantreiben.
Trelleborg Sealing Solutions hat in Gärtringen in Baden-Württemberg ein neues europäisches Servicezentrum eröffnet. Die Anlage ist auf den europäischen sowie globalen Markt ausgerichtet und soll Kunden von erweiterten Logistik- und Serviceleistungen profitieren lassen.
Der neue Standort setzt auf hochautomatisierte Prozesse entlang der gesamten Lieferkette – vom Wareneingang bis zum Versand. Insgesamt bietet das Zentrum Kapazitäten für 60.000 Behälter. Den innerbetrieblichen Warentransport übernehmen 32 Roboter, die die Güter zu einem der 26 Häfen bewegen. Ergänzt wird das System durch ein Palettenlager sowie ein fahrerloses Transportsystem mit zehn automatisierten Gabelstaplern.
Erweiterte Service- und Logistikkapazitäten
Das Servicezentrum übernimmt künftig eine zentrale Funktion innerhalb der europäischen Logistikstruktur des Unternehmens. Auf einer Fläche von 16.000 Quadratmetern entstehen zusätzliche Kapazitäten für verschiedene Mehrwertdienstleistungen. Dazu zählen unter anderem Konfektionierung, Verpackungslösungen und Zuschnittarbeiten.
Darüber hinaus bietet der Standort branchenspezifische Leistungen wie Reinraumhandhabung, Komponentenmontage und Beschichtungsprozesse. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Dienstleistungen im Bereich der Qualitätssicherung.
Fokus auf nachhaltige Materialentwicklung
Nach Unternehmensangaben ist die neue Anlage ein wichtiger Bestandteil des weiteren Infrastrukturausbaus. Zum Standort gehört außerdem ein eigenes Material Innovation Center, in dem neue Polymerformulierungen für Dichtungslösungen entwickelt werden.
Zusätzlich verfügt der Komplex über einen Bereich für Recyclingentwicklung. Dort arbeitet Trelleborg an nachhaltigen Materiallösungen und deren Integration in bestehende Produktionsprozesse.
Ingenieure und Spezialisten entwickeln dabei unter anderem Materialformulierungen, die sich zurückgewinnen und recyceln lassen, ohne die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Anwendungen zu beeinträchtigen.